Anet A8 – die ersten Erfahrungen

Vor ein paar Monaten habe ich mir den Anet A8 gekauft und heute möchte ich dazu mal ein bisschen erzählen.

Prinzipiell sind 3D Drucker bisher immer noch ein Nerd Spielzeug, etwas wofür die breite Masse keinen Sinn sieht.
Aber in den letzten Jahren haben die Drucker sich immer Nutzerfreundlicher gestaltet und weiter verbreitet.

Mit dem Anet A8 haben wir hier einen 150€ Drucker aus China, der im Bastelsatz geliefert wird.
Ich habe meinen allerdings via Kleinanzeigen gekauft und gespart.

 

Dafür fehlte mir aber das Wissen und die Erfahrung zur Funktion der einzelnen Teile sowie Komponenten.

Stück für Stück habe ich mich eingelesen, Fehler gefunden und Probleme behoben.
Zum Beispiel wollte ich ABS Plastik mit PLA Plastik-Einstellungen drucken, für Laien: hier herrschen massive Temperaturunterschiede!

Nachdem die ersten Testwürfel endlich den Drucker verließen, konnte es richtig losgehen.

Die Heizplatte immer mit Klebeband bekleben und Haarspray einsprühen, das nervte tierisch.. Also Glasplatte und Clips gekauft, den H-Träger aufgebohrt und Rändelschrauben für die Flügelmuttern gedruckt.

Und schon klebte das PLA förmlich auf dem Bett.

Dazu habe ich dann diverse Dinge wie Versteifungen, Lüfterverbesserungen, Abdeckungen, Kabelführungen und Filamentführungen gedruckt.

Gekauft habe ich ausserdem Dinge wie Noctua Lüfter, Kaltgeräte Anschluß und natürlich einen Glasfaserverstärkten Riemen.

Nach einem Monat habe ich also diverse Verbesserungen durchgeführt, den Anet aufgewertet und sicherer gemacht.

Dazu kamen auch erste eigene Kreationen, hauptsächlich sehr zweckgebunden statt ästhetisch, aber immerhin.

Der Anet A8 ist wirklich nicht der Einsteigerfreundlichste Drucker, denn aufbauen und loslegen ist wohl nicht. Aber wenn er druckt, dann hat man viel Potential, viele Möglichkeiten und viel Spaß.

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